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Interview mit Unternehmerin Sabine Janach: Kreativschaffende mit Liebe zum Besonderen

Ich hatte das Vergnügen, Sabine Janach, eine ganz besonders kreative Frau für meine Interview-reihe UnternehmerInnen hautnah interviewen zu dürfen.

Sabine hat sich nach dem Studium entschlossen Nageldesignerin zu werden um viel Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können. Heute ist sie Kreativschaffende mit 4 anderen Berufungung und stellt einzigartige Schmuckkreationen aus besonderen Materialien her. Aber lest selbst:

Sabine Janach
Kreativschaffende mit 4 anderen Jobs

Hallo Sabine, bitte erzähle uns doch einmal kurz von dir persönlich?

Ich bin glaube ich das, was man ein schwer zu bändigendes Energiebündel nennt. Stillstand und Nichtstun sind nicht meine Weggefährten. Natürlich bin ich all das was viele Unternehmerinnen auch sind – Frau, Ehefrau, Mutter, Hausfrau. Aber eben auch Kreativschaffende mit 4 anderen Jobs. Ich bin Kärnten und Villach immer treu geblieben, denn ich liebe es hier zu leben, wo viele gerne auf Urlaub hinfahren.

Sabine, was machst du beruflich?

Ich arbeite in meinem Hauptschaffensbereich als Aluschmied – übersetzt heißt das ich bin als Kunsthandwerkerin im Bereich Schmuck- und Dekoerzeugung tätig und hier vor allem mit dem Werkstoff Aluminium. Meine zweite Leidenschaft und mittlerweile auch berufliche Tätigkeit ist die Fotografie. Ich mache Fotos im Bereich Produkt- und Unternehmensfotografie und rücke mit Imagefilmen vor allem Klein- und Einzelunternehmen ins rechte Licht. Nebenbei darf es auch gerne das eine oder andere kreative spontane Themenshooting sein.

Wie bist du dazu gekommen das zu machen?

Meine jetzigen Tätigkeiten haben sich aus dem Wunsch heraus entwickelt mit meinen beiden damals noch kleinen Kindern trotzdem einer Berufstätigkeit nachzugehen, die flexibel planbar sein sollte. Mit einem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium und einer Vollzeittätigkeit wäre das ein schweres Unterfangen gewesen, was mich dann irgendwann auf die Idee brachte mich selbstständig zu machen. Begonnen hat meine Selbstständigkeit mit der Leidenschaft mir selber die Nägel zu machen. Der nächste Schritt war eine Ausbildung zur Nageldesignerin und das Eröffnen eines eigenen Nagelstudios. Immer wieder Trends folgend hat mich ein solcher – Kunststoffringe mit dem zu den Nägeln passenden Design zu bemalen – zum Beginn meiner kunsthandwerklichen Tätigkeit geführt. Da diese Ringe langlebiger als die Nägel waren, kam bei meinen Kundinnen der Wunsch nach den passenden Ohrringen, Armbändern und Ketten auf. Das war der Start der Schmuckherstellung. Meine Begeisterung dafür wuchs mit jedem Tag und so suchte ich mir andere Materialien und andere Bearbeitungsmöglichkeiten. Irgendwann wagte ich den Schritt und beendete meine Tätigkeit als Nageldesign und wurde Kunsthandwerkerin. Um meine Kunstwerke ins rechte Licht zu rücken flammte meine Liebe zur Fotografie aus früheren Jahren wieder auf und der nächste Schritt war getan. So entschied ich mich die Berufsfotografie zum zweiten Standbein meiner gewerblichen Tätigkeit zu machen.

Wer oder was hat dich am meisten inspiriert deine Selbstständigkeit aufzubauen?

Es war der Wunsch nach dem Abschluss meines Studiums einer Tätigkeit nachzugehen, aber gleichzeitig immer Zeit für meine Kinder zu haben und für sie da sein zu können. Aber auch ihnen sobald sie größer sein würden ein gutes Vorbild zu sein und zu zeigen, dass Arbeit kein notwendiges Übel sondern eine wunderbare Art der Beschäftigung im Leben sein kann, wenn man das macht was man kann und mit dem man sich wohl fühlt.

Wo siehst du dich und dein Unternehmen in 5 Jahren?

Eine wirklich schwer zu beantwortende Frage. Ich habe in den 10 Jahren meiner Selbstständigkeit gelernt, dass alles zu Planen der Kreativität oft im Weg steht. Daher habe ich mir vorgenommen mich einfach auf das einzulassen was die Zeit bringt und noch viel Neues zu probieren und vor allem spontan für alles offen zu sein. Ich werde auf alle Fälle so lange weitermachen solange ich Spaß daran habe.

Was gefällt dir an deiner Tätigkeit am meisten?

Zu wissen, dass es für jedes schmucke oder dekorative Stückerl, das man fertigt jemanden gibt, den man damit glücklich machen kann. Und bezogen auf meine fotografische Tätigkeit dafür zu stehen, dass auch Klein- und Einzelunternehmen von mir die Chance bekommen sich und Ihre Produkte best möglichst mit Fotos und Filmen präsentieren zu können zu leistbaren Preisen.

Wo findet man dich in der Freizeit am ehesten?

Im Freien auf fotografischen Erkundungstouren quer durch Kärnten gemeinsam mit meinem Mann.

Wenn ein Kunde bei dir etwas kauft, wie geht es dir dann dabei?

Es freut mich immer sehr, denn dann weiß ich, dass meine Arbeit jemanden berührt hat und sich der/diejenige freut mein Schmuckstückerl zu tragen oder mit meiner Deko die eigenen vier Wände zu schmücken.

Was ist das Schwierigste in deinem Arbeitsalltag?

Nicht jeder kreativen Idee - von denen es , man muss es so sagen, manchmal viel zu viele gibt - gleich nachzugeben, sondern sich auf das aktuelle Stückerl zu konzentrieren.

Welche Botschaft möchtest du in die Welt hinaus tragen?

Macht das was Ihr gerne tut zu eurem Job und macht keinen Job nur des Geldes wegen. Denn wenn man Spaß im Job hat, dann ist einem Erfolg im persönlichen als auch in Folge finanziellen Sinne gewiss !

Liebe Sabine, danke, dass du dir für dieses Interview Zeit genommen hast.

Mehr über Sabine und ihr Unternehmen “Mit Liebe Handgemachtes” könnt ihr auf Sabine’s ZweimalFreude Profil oder auf ihrer Webseite finden.

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Categories: Interviews Schmuck Unternehmerinnen KärntnerInnen

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